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Entwicklung des Auftragseingangs im Verarbeitenden Gewerbe im Berichtsmonat Juni 2016

2016-08-05 08:32:56

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes [1] sind die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe im Juni preis-, saison- und arbeitstäglich bereinigt [2] gegenüber dem Vormonat um 0,4 % zurückgegangen. Der Umfang an Großaufträgen war im Juni unterdurchschnittlich. Für Investitionsgüter gingen im Vergleich zum Vormonat nur geringfügig weniger Bestellungen ein (-0,2 %). Die Auftragseingänge für Vorleistungsgüter (-0,7 %) sowie für Konsumgüter (-0,7 %) nahmen etwas stärker ab. Die Bestellungen aus den Ländern des Euroraums verminderten sich im Juni um -8,5 %. Dieser Rückgang konnte durch höhere Auftragseingänge aus dem Inland ( 0,7 %) und aus dem Nicht-Euroraum ( 3,8 %) teilweise kompensiert werden.

Im zweiten Quartal lagen die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe um 0,5 % unter dem Niveau des ersten Quartals. Im Quartalsvergleich war bei den Vorleistungsgüterproduzenten ( 1,5 %) jedoch ein deutliches Auftragsplus zu verzeichnen. Für die Investitionsgüterproduzenten (-1,4 %) und die Konsumgüterproduzenten (-2,4 %) kam es hingegen zu einem Rückgang. Die Bestellungen aus dem Inland nahmen mit 0,9 % insgesamt zu, während sie aus dem Ausland um 1,5 % unter dem Vorquartal lagen. Dies war auf einen Rückgang aus dem Nicht-Euroraum (-3,7 %) zurückzuführen. Die Auftragseingänge aus dem Euroraum expandierten hingegen um 2,2 %. 

Die Bestellungen im Verarbeitenden Gewerbe zeigten im ersten Halbjahr insgesamt wenig Dynamik. Das Geschäftsklima im Verarbeitenden Gewerbe reagierte auf das Brexit-Votum im Vereinigten Königreich sehr moderat und bleibt leicht expansiv.

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Kategorie: BMWi Wirtschaft
Quelle: www.bmwi.de