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Gemeinsames Fastenbrechen: Gabriel und Özoguz betonen Bedeutung der deutsch-türkischen Beziehungen

2016-06-28 09:16:29

Aus Anlass des Fastenmonats Ramadan haben Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel und die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung Aydan Özoguz gestern Abend deutsch-türkische Unternehmensverbände sowie türkeistämmige Unternehmerinnen und Unternehmer in die historischen Räume des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie eingeladen. In vertrauensvollen Gesprächen wurden die deutsch-türkischen Beziehungen gewürdigt. Der Abend wurde mit einem gemeinsamen Fastenbrechen nach Sonnenuntergang beschlossen.

Bundesminister Gabriel: "Die deutsch-türkischen Beziehungen gehören zu den großen politischen Errungenschaften der vergangenen Jahrzehnte. Nicht zuletzt sind es die Einwanderer aus der Türkei, die mit ihren Ideen, ihrem Elan und ihrer harten Arbeit einen wichtigen Beitrag zur guten wirtschaftlichen Entwicklung Deutschlands geleistet haben. Viele von ihnen sind als Unternehmer und Unternehmerinnen in Deutschland erfolgreich, schaffen Arbeitsplätze, Ausbildungsplätze und neuen Wohlstand. Und viele engagieren sich ehrenamtlich in Schulen und zahlreichen Vereinen - vom Sport bis zur Kultur. Es ist wichtig, dass diese Leistungen und Errungenschaften für unsere Gesellschaft anerkannt und gewürdigt werden. Herzlichen Dank dafür, dass Sie als Bürgerinnen und Bürger Deutschlands zum wirtschaftlichen Erfolg dieses Landes und zur Vertiefung der wechselseitigen Verbundenheit mit der Türkei beitragen."

Staatsministerin Özoguz: "Gerade im Ramadan müssen wir ein Zeichen für Zusammenhalt und Verständigung setzen - über Religionsgrenzen hinweg, aber auch innerhalb der deutsch-türkischen Community. Die türkischstämmigen Unternehmerinnen und Unternehmer sind echte Stützpfeiler in unserem Land: Sie bauen nicht nur Brücken zwischen der Türkei und Deutschland, sondern auch in unserer Gesellschaft. Trotzdem müssen viele Türkischstämmige auch über 50 Jahre nach dem Anwerbeabkommen mit der Türkei die leidvolle Erfahrung von Diskriminierung und Vorurteilen machen. Dagegen müssen wir uns gemeinsam wehren."

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Kategorie: BMWi Wirtschaft
Quelle: www.bmwi.de