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Zoll prüft im Münsterland

2016-07-08 13:16:30

Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Hauptzollamts Münster hat in der vergangenen Woche im Rahmen einer bundesweiten Schwerpunktprüfung im Speditions-, Transport- und Logistikgewerbe mit 50 Einsatzkräften etwa 320 Personen zu ihren Arbeitsverhältnissen befragt und 30 Arbeitgeber im Münsterland überprüft.

Schwerpunkte der Maßnahme waren die Stadt Rheine sowie Kontrollen von Kleintransportern auf der Autobahn 43. Die Prüfungen erstreckten sich insbesondere auf die Einhaltung des gesetzlichen Mindestlohns, illegale Ausländerbeschäftigung, Leistungsbetrug, Lohnsplitting, Scheinselbstständigkeit und das Vorenthalten und Veruntreuen von Arbeitsentgelt.

Im Verlauf der Kontrollen ergaben sich in elf Fällen Hinweise auf Unregelmäßigkeiten, die weitere Prüfungen durch die FKS erfordern. Dabei geht es in drei Fällen um den Verdacht auf Verstöße gegen geltende Mindestlohnbestimmungen sowie in jeweils vier weiteren Fällen um Leistungsmissbrauch beziehungsweise um Beitragsvorenthaltung durch Scheinselbstständigkeit.

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Kategorie: Zoll im Fokus
Quelle: www.zoll.de