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Mindestlohn: interaktive Karte zeigt besonders betroffene Regionen

2016-06-02 09:17:26

Seit dem 1. Januar 2015 gilt in Deutschland ein flächendeckender gesetzlicher Mindestlohn von 8,50 Euro. Bei Vollzeitbeschäftigung ergibt sich damit ein Verdienst von monatlich 1 473 Euro. Der sogenannte Kaitz-Index gibt das Verhältnis zwischen Mindestlohn und durchschnittlichem Bruttomonatsverdienst bei Vollzeitbeschäftigten an. Läge er bei 100 %, würde in dem betroffenen Gebiet ausschließlich der Mindestlohn verdient. Je höher der Kaitz-Index ist, desto stärker ist die potentielle Auswirkung des Mindestlohns auf die Region.

Für Deutschland lag der Kaitz-Index 2014 - und damit vor Einführung des Mindestlohns - bei rund 43 %. Am höchsten fiel er mit 74 % in der Arbeitsmarktregion Perleberg in Brandenburg aus, am niedrigsten in den Regionen Frankfurt/Main, München und Wolfsburg (je 34 %). Der Unterschied ist darauf zurückzuführen, dass der durchschnittliche Bruttomonatsverdienst in den drei Regionen mit 4 300 Euro mehr als doppelt so hoch war wie in Perleberg (2 000 Euro).

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Kategorie: Statistisches Bundesamt Aktuell
Quelle: www.destatis.de