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Importpreise im April 2016: – 6,6 % gegen­über April 2015

2016-05-30 09:15:22

WIESBADEN - Die Einfuhrpreise waren im April 2016 um 6,6 % niedriger als im April 2015. Dies war der stärkste Rückgang gegenüber dem Vorjahr seit Oktober 2009 (- 8,1 %). Im März 2016 hatte die Jahresveränderungsrate - 5,9 % betragen, im Februar 2016 hatte sie bei - 5,7 % gelegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, fielen die Importpreise im April 2016 gegenüber März 2016 um 0,1 %. 

Den größten Einfluss auf die Gesamtpreisveränderung zum Vorjahr hatte wie auch schon in den Vormonaten die Entwicklung der Einfuhrpreise für Energie. Diese waren im April 2016 um 30,8 % niedriger als im April 2015. Im Vorjahresvergleich sanken insbesondere die Importpreise für Rohöl (- 36,0 %) und Mineralölerzeugnisse (- 33,1 %). Aber auch Steinkohle (- 24,6 %), elektrischer Strom (- 24,6 %) und Erdgas (- 22,4 %) waren gegenüber dem Vorjahr erheblich günstiger. 

Der Einfuhrpreisindex ohne Energie war im April 2016 um 3,2 % niedriger als im April 2015, gegenüber März 2016 fiel er um 0,2 %. Lässt man nur Erdöl und Mineralölerzeugnisse außer Betracht, lag der Einfuhrpreisindex im April 2016 um 4,0 % unter dem Stand des Vorjahres und um 0,4 % unter dem Niveau des Vormonats. 

Der Index der Ausfuhrpreise lag im April 2016 um 2,0 % unter dem Stand von April 2015. Dies war der stärkste Rückgang gegenüber dem Vorjahr seit Oktober 2009 (- 2,6 %). Im März 2016 hatte die Jahresveränderungsrate bei - 1,6 % gelegen, im Februar 2016 bei - 1,2 %. Gegenüber dem Vormonat März 2016 fielen die Exportpreise um 0,1 %.

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Kategorie: Statistisches Bundesamt Aktuell
Quelle: www.destatis.de