DeutschEnglischFranzösisch
Jahr
Suchen: TARIC oder Warenbeschreibung

Bundestagsabgeordnete besucht Zoll

2016-05-19 14:16:38

Im Fokus: Die Bekämpfung der Schwarzarbeit durch den Zoll in der Region Braunschweig

Zu einem Informationsaustausch besuchte am 19. Mai 2016 die Bundestagsabgeordnete und stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfaktion Dr. Carola Reimann die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Hauptzollamts Braunschweig.

Im gemeinsamen Gespräch mit Beschäftigten des Hauptzollamts und des Bundesministeriums der Finanzen informierte sich Frau Dr. Reimann über Entwicklungen, besondere Herausforderungen und Erfolge im Kampf gegen die Schwarzarbeit in der Region Braunschweig.

Mehrere Stunden nahm sich die in ihrer Bundestagsfraktion für Arbeit und Soziales zuständige Abgeordnete Zeit, um ein differenziertes Bild über das Tätigkeitsprofil der FKS zu erhalten. Zu einem besonders praxisnahen Einblick in die tägliche Arbeit der Zöllnerinnen und Zöllner verhalf die neben den Gesprächsrunden angebotene Einsatzbegleitung.

"Ich hatte heute die besondere Möglichkeit, einen Einsatz der Finanzkontrolle Schwarzarbeit vollständig zu begleiten. Die Einblicke daraus geben mir das Bild einer effektiv und erfolgreich arbeitenden Zollverwaltung. Im persönlichen Gespräch traf ich auf hochmotivierte Zöllnerinnen und Zöllner in ihrem tagtäglichen Kampf gegen die Schwarzarbeit. Ich habe heute viele hilfreiche Hinweise erhalten, die mich sicher nach Berlin begleiten werden", erklärte Dr. Carola Reimann im Rahmen ihres Informationsbesuchs beim Hauptzollamt Braunschweig. "Der Einsatz des Zolls ist eine wichtige Grundfeste: Er trägt mit der Bekämpfung der Schwarzarbeit zu fairem Wettbewerb in der Wirtschaft ebenso bei wie zur Gewährleistung der Einnahmen der Sozialversicherungen. Schwarzarbeiter und ihre Auftraggeber schädigen alle: Sie betrügen die Sozialversicherung, hinterziehen Steuern und gefährden massiv legale Arbeitsplätze."

Zur Bekämpfung der Schwarzarbeit und illegalen Beschäftigung sind im Bezirk des Hauptzollamts Braunschweig Dienstsitze in Braunschweig, Hildesheim und Göttingen eingerichtet. Das vergangene Jahr bilanzierte die hiesige FKS mit über 8.000 Personenbefragungen und 880 Prüfungen von Geschäftsunterlagen. Der festgestellte finanzielle Schaden aus den daraus resultierenden straf- und bußgeldrechtlichen Ermittlungen lag bei 17,5 Millionen Euro.

« Vorige | Nächste »
Kategorie: Zoll im Fokus
Quelle: www.zoll.de