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Kokain im Postpaket

2016-05-13 14:15:40

Am 29. März 2016 stellte ein Zollbeamter am Frankfurter Flughafen 300 Gramm hochreines Kokain in einem Postpaket aus Chile sicher. Obwohl das Paket nach Inhaltsangabe und Aussehen eher unverdächtig erschien, entschied sich der Zollbeamte, den Inhalt doch genauer zu untersuchen.

Im Röntgenbild zeigten sich in zwei der fünf Aluminiumtüten mit der spanischen Aufschrift für "Fertiggerichte und Gewürze" ungewöhnliche Schattierungen. "Beim Anbohren rieselte ein weißes Pulver heraus, das einen deutlichen Benzolgeruch verströmte. Der durchgeführte Rauschgiftschnelltest bestätigte den Verdacht: Kokain. Der Großhandelspreis für 300 Gramm Kokain beläuft sich auf 11.400 Euro", so Christine Straß, Pressesprecherin beim Hauptzollamt Frankfurt am Main.

Das Zollfahndungsamt Frankfurt am Main veranlasste in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main eine kontrollierte Zustellung dieser Postsendung im ursprünglich vorgesehenen Empfängerland Polen. Daraufhin wurden im Verlauf der Ermittlungen Mitte April 2016 drei Personen wegen Verdachts des Rauschgiftschmuggels festgenommen.

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Kategorie: Zoll im Fokus
Quelle: www.zoll.de