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Zoll beschlagnahmt Marihuana und Crystal in Sachsen

2016-05-06 14:17:24

Bei Kontrollen im Erzgebirgskreis beschlagnahmte das Hauptzollamt Erfurt in mehreren Fällen 56 Gramm Marihuana und 23 Gramm Crystal. Die mutmaßlichen Täter kamen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

Am 5. Mai 2016 beschlagnahmte der Zoll gegen 13:00 Uhr in Erlabrunn (Erzgebirgskreis) 4,8 Gramm Crystal bei einer 37-jährigen Frau aus Dresden. Das Crystal war in einer Cliptüte verpackt. Diese befand sich im Einkaufsbeutel der Dresdnerin, die mit einem Pkw unterwegs war.

Bereits am 4. Mai 2016 stellten die Bediensteten des Hauptzollamts Erfurt in Johanngeorgenstadt (Erzgebirgskreis) gegen 13:00 Uhr 50 Gramm Marihuana und ein Gramm Crystal bei einem 52-jährigen Mann aus dem Erzgebirgskreis sicher. Der mutmaßliche Täter war mit einem Opel Corsa unterwegs. Das Marihuana war unter der Rücksitzbank des Pkws versteckt, das Crystal in seiner Jacke.

Ebenfalls am 4. Mai, gegen 14:30 Uhr, beschlagnahmte der Zoll in Johanngeorgenstadt 6,1 Gramm Marihuana bei einem 52-jährigen Mann aus dem Landkreis Jerichower Land (Sachsen-Anhalt). Das Marihuana befand sich in seinem Rucksack. Der mutmaßliche Täter war zu Fuß unterwegs.

Bei einem 32-jährigen Mann aus Weimar in Thüringen hatten die Beamten bereits am Vormittag in Johanngeorgenstadt 17 Gramm Crystal festgestellt. Der mutmaßliche Täter war zu Fuß unterwegs und wollte sich zunächst der Zollkontrolle durch Flucht entziehen. Das Crystal fanden die Zöllner schließlich in einer Tasche, die er bei sich trug. Während der Zollkontrolle bemerkten die Beamten bei dem 32-Jährigen Anzeichen einer Vergiftung oder Überdosierung. Aufgrund dessen wies ein herbeigerufener Notarzt den Thüringer in ein nahe gelegenes Klinikum ein.

In allen Fällen besteht der Verdacht, dass die Drogen aus der Tschechischen Republik stammen. Gegen die mutmaßlichen Täter und Täterinnen wurden Strafverfahren wegen des Verdachts der ungenehmigten Einfuhr von illegalen Betäubungsmitteln eingeleitet. Die Drogen wurden beschlagnahmt. Nach den Kontrollen konnten alle Personen ihre Reise fortsetzen. Dennoch müssen sie, je nach Schwere der Tat, mit empfindlichen Strafen bis hin zu mehrjährigen Haftstrafen rechnen.

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Kategorie: Zoll im Fokus
Quelle: www.zoll.de