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Hochexplosive Post im Keller

2016-04-29 14:15:11

Einsatzkräfte des Zollfahndungsamts Berlin-Brandenburg und des Landeskriminalamts Berlin haben bei einer Wohnungsdurchsuchung im Berliner Stadtbezirk Reinickendorf in den Vormittagsstunden des 26. April 2016 insgesamt 1.117 Kilogramm Pyrotechnik und fünf Kilogramm Schwarzpulver sichergestellt.

"Bei einer Nettoexplosivstoffmasse von rund 200 Kilogramm hätte mit diesen Feuerwerkskörpern ein gewaltiger Schaden angerichtet werden können," so Regierungsdirektor Pampel-Jabrane, Leiter des Zollfahndungsamts Berlin-Brandenburg. "Ich bin froh, dass wir diese Sprengmasse aus dem Verkehr ziehen konnten."

Die Ermittlungen richten sich gegen einen 26 Jahre alten Mann, der im Verdacht steht, gegen das Sprengstoffgesetz verstoßen zu haben. Er soll via Internet nicht zugelassene pyrotechnische Gegenstände bestellt, auf dem Postweg bezogen und zu Hause gelagert haben.

Während die Fahnder in der Wohnung des Mannes zunächst Beweismaterial wie Computertechnik und Unterlagen über den Kauf von Feuerwerkskörpern sicherstellten, entpuppte sich der Keller als das reinste pyrotechnische Warenlager. Im Trockenraum des Mehrfamilienhauses befanden sich unzählige Kartonagen und Regale mit unterschiedlichen pyrotechnischen Gegenständen mit einem Gesamtgewicht von 1.117 Kilogramm. Das entspricht einer Nettoexplosivstoffmasse von circa 200 Kilogramm.

Aufgrund weiterer Hinweise durchsuchten Beamte des Zollfahndungsamts Dresden in der Folge auch die Wohnung des Bruders des Beschuldigten im Landkreis Leipzig. Hier stellten die Fahnder Beweismittel in Form von Computertechnik sicher.

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Kategorie: Zoll im Fokus
Quelle: www.zoll.de