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2,9 Tonnen Kokain in Container beschlagnahmt

2016-04-28 22:16:38

Bereits am 11. März 2016 wurden 2,9 Tonnen Kokain in einem Container aus Curaçao mit Umzugsgut im Hafen von Rotterdam entdeckt. Neben dem deklarierten Hausrat wurden zusätzliche 100 Umzugskartons mit dem Rauschgift festgestellt.

Aufgrund dieser Sicherstellung wurden Ermittlungen durch das Hit and Run Cargoteam Rotterdam (HARCteam) in Zusammenarbeit mit dem Zoll, der Seehafenpolizei und der Steuerfahndung unter Leitung der Generalstaatsanwaltschaft Rotterdam aufgenommen.

Eine Spur führt nach Kranenburg, eine Gemeinde im Kreis Kleve, nachdem als Empfangsadresse der Lieferung dieser Ort auf dem zugehörigen Frachtbrief notiert war.

Regierungsdirektor Hans-Joachim Brandl, Leiter des Zollfahndungsamts Essen, bestätigte, dass sein Dienstsitz in Kleve unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Kleve die Ermittlungen auf deutscher Seite führt.

"Dieser Fall ist ein Beispiel für die intensive und erfolgreiche Zusammenarbeit, die wir seit vielen Jahren mit den Drogenbekämpfungsbehörden der Niederlande pflegen", konstatiert Norbert Drude, Leitung des Zollkriminalamts in Köln.

Über diese Pressemitteilung hinausgehende Auskünfte können mit Hinweis auf die auch in Deutschland laufenden Ermittlungen nicht erteilt werden.

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Kategorie: Zoll im Fokus
Quelle: www.zoll.de