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Schmuggelzigaretten auf dem Holzweg

2016-04-22 22:17:11

Am 20. April 2016 haben Einsatzkräfte des Zollfahndungsamts Berlin-Brandenburg und der Polizei Berlin 2,5 Millionen Schmuggelzigaretten sichergestellt und sieben Tatverdächtige vorläufig festgenommen. Bei den sich anschließenden Durchsuchungen von Wohnräumen und Fahrzeugen fanden die Beamten Falschgeld, Waffen und gefälschte Personaldokumente.

"Das ist die bislang größte Sicherstellungsmenge der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Zigaretten und Ausdruck der effektiven Zusammenarbeit von Zoll und Polizei", so Regierungsdirektor Pampel-Jabrane, Leiter des Zollfahndungsamts Berlin-Brandenburg.

Ausgangspunkt der unter Leitung der Staatsanwaltschaft Berlin geführten Ermittlungen war ein Hinweis der litauischen Kriminalpolizei auf den bevorstehenden Einfuhrschmuggel einer größeren Menge unverzollter und unversteuerter Zigaretten aus Ungarn nach Deutschland.

Mit Unterstützung von Spezialeinheiten der Polizei Berlin gelang es den Fahndern, vier Tatverdächtige bei der Entladung eines Lastzuges mit ungarischen Kennzeichen vorläufig festzunehmen. Zwei weitere Beschuldigte erschienen kurz darauf vor Ort und wurden ebenfalls vorläufig festgenommen. Einer der Männer trug ein Messer griffbereit bei sich. Auf dem Lkw befanden sich 2,5 Millionen Zigaretten mit ukrainischen Steuerbanderolen, die hinter einer Tarnladung aus Dutzenden von Holzpaletten gut versteckt waren.

Bei den sich anschließenden Durchsuchungen fanden die Beamten zwei scharfe Schusswaffen, eine davon geladen, und nahmen eine Person vorläufig fest. Darüber hinaus stellten die Fahnder circa 150.000 Euro Bargeld, bei dem es sich offensichtlich um Falschgeld handelt, zahlreiche Handys und zwei Fahrzeuge sicher.

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Kategorie: Zoll im Fokus
Quelle: www.zoll.de