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Zoll verhindert Drogenschmuggel

2016-04-19 14:18:01

Mehr als zwei Kilogramm Amphetamin entdeckten Zöllner des Hauptzollamts Bielefeld am frühen Morgen des 14. April 2016 im Kofferraum eines Pkws mit deutschen Kennzeichen auf der Rastanlage Gütersloh-Süd an der Autobahn 2.

Der Fahrer gab an, auf der Reise von den Niederlanden nach Polen zu sein. Der Kontakt zu den beiden Mitfahrern sei über eine Mitfahrzentrale erfolgt. Obwohl die Frage nach mitgeführten Betäubungsmitteln, Waffen oder sonstigen verbotenen Gegenständen von allen drei Personen verneint wurde, setzten die Zöllner den Rauschgiftspürhund Bruno ein, der reges Interesse an einer Sporttasche im Kofferraum des Fahrzeugs zeigte.

Die Beamten entdeckten in einer blauen Plastiktüte zwei mit Klebeband umwickelte Pakete mit jeweils etwas über einem Kilogramm Gewicht. Der Drogenschnelltest an der darin befindlichen hellen Substanz zeigte positiv auf Amphetamin an. Der Fahrer erklärte, dass es sich um seine Tasche handeln würde, er aber von den Betäubungsmitteln nichts gewusst habe.

Die Zöllner nahmen auch die Fahrzeugpapiere in Augenschein. Beim Vergleich mit den angebrachten Kennzeichen entstanden Zweifel an dessen Echtheit. Die hinzugezogenen Kollegen der Landespolizei bestätigten, dass die Kennzeichen gefälscht waren. Der Fahrer wurde vorläufig festgenommen. Haftbefehl wurde erlassen.

Auch schon einen Tag zuvor waren die Zöllner des Hauptzollamts Bielefeld erfolgreich bei der Bekämpfung des Drogenschmuggels. Am Rastplatz Vellern-Süd wurde ein polnisches Fahrzeug kontrolliert. Unmittelbar beim Öffnen der Kofferraumklappe schlug den Beamten ein auffälliger Marihuanageruch entgegen.

In einer Plastiktüte war gut ein Kilogramm Marihuana versteckt. Außerdem wurden sie in einem Rucksack fündig. Die darin befindliche Plastiktüte enthielt fünf Vakuumbeutel mit insgesamt über fünf Kilogramm Amphetaminpaste.

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Kategorie: Zoll im Fokus
Quelle: www.zoll.de