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Wechsel in der Führung der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR)

2016-04-07 14:30:01

Der Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Dr. Rainer Sontowski, hat heute den neuen Präsidenten der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR), Prof. Dr. Ralph Watzel, in Hannover in sein Amt eingeführt. Zugleich verabschiedete Staatssekretär Sontowski den bisherigen Amtsinhaber, Prof. Dr. Hans-Joachim Kümpel, der die BGR seit August 2007 geleitet hatte.

In seiner Ansprache vor 150 Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Behörden in der BGR in Hannover würdigte Staatssekretär Sontowski die Arbeit des bisherigen Präsidenten und dankte ihm und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die sehr kompetente und anwendungsnahe Beratung der Bundesregierung. "Die wissenschaftliche Expertise der BGR als Ressortforschungseinrichtung des Bundes ist für uns von großem Wert. Uns liegt deshalb viel daran, dass die BGR ihre wissenschaftliche Kompetenz erhält und weiter vertieft", sagte Staatssekretär Sontowski. Zudem wies er auf die Bedeutung der Zusammenarbeit mit den nationalen und internationalen Geologischen Diensten, Forschungseinrichtungen und Universitäten hin. Dem neuen Präsidenten wünschte Staatssekretär Sontowski für seine künftige Aufgabe viel Erfolg.

In seiner Abschiedsrede bedankte sich der langjährige Präsident der BGR, Prof. Dr. Hans-Joachim Kümpel, bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der BGR. "Ich empfinde eine große Dankbarkeit gegenüber den Beschäftigten der BGR für ihr stets hohes berufliches Engagement", sagte Prof. Kümpel. Er verwies darauf, dass geowissenschaftliche Erkenntnisse zur Erhaltung unserer Lebensgrundlagen immer wichtiger werden. Dies sei ein Grund dafür, dass die Geowissenschaften in den vergangenen Jahren auch in der Öffentlichkeit stark an Bedeutung gewonnen hätten.

Der neue Präsident, Prof. Dr. Ralph Watzel, griff in seiner Begrüßungsrede die Bedeutung der Öffentlichkeitsarbeit auf. Neben dem kontinuierlichen Ausbau der wissenschaftlichen Expertise, die sich an wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bedürfnissen und Anforderungen auszurichten habe, nannte er als weiteres wichtiges Ziel seiner Arbeit eine möglichst passgenaue und zielgruppenorientierte Kommunikation der Arbeit der BGR.

Die BGR ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) mit rund 800 Beschäftigten. In dieser Funktion berät und informiert die BGR die Politik sowie die deutsche Wirtschaft in allen geowissenschaftlichen und rohstoffwirtschaftlichen Fragen. Fachlich ist die BGR in den Themenfeldern mineralische Rohstoffe, Energierohstoffe, Grundwasser, Boden, Nutzung des tieferen Untergrundes, geowissenschaftliche Informationen und Grundlagen sowie Gefährdungsanalysen tätig.

Im Auftrag der Bundesregierung überwacht die BGR die Einhaltung des internationalen Kernwaffenteststoppabkommens. Für das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) führt sie im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit in rund 30 Partnerländern Projekte zur Verbesserung der Lebensumstände durch bessere Nutzung und Schutz von Georessourcen durch.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der BGR tragen mit regelmäßigen Antarktis-Expeditionen dazu bei, dass Deutschland seinen Verpflichtungen als Mitunterzeichner des Antarktisvertrages zur friedlichen Nutzung dieses Gebietes nachkommt. Insgesamt wendet die BGR bis zu 40 Prozent ihrer Ressourcen für Forschungs- und Entwicklungsarbeiten auf.

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Kategorie: BMWi Wirtschaft
Quelle: www.bmwi.de