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Frau betreibt Alteisenhandel und kassiert zusätzlich Arbeitslosenhilfe

2016-03-21 21:16:04

Über einen Zeitraum von viereinhalb Jahren hat eine 50-jährige Hausfrau aus dem Raum Offenburg einen gutgehenden Schrotthandel betrieben, dies aber gegenüber dem Jobcenter Offenburg, von dem sie monatlich Arbeitslosengeld bezog, verschwiegen. Mehr als 23.000 Euro im Jahr hat die Frau so zusätzlich über den Veranlagungszeitraum eingenommen.

Zöllner der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Lörrach waren auf die Geschäftstätigkeit der Frau während einer Routinekontrolle eines Altmetallhändlers in der Ortenau gestoßen, in dessen Buchhaltung sie als Lieferantin geführt war.

Weitere Ermittlungen erhärteten den Betrugsverdacht, den das Amtsgericht Offenburg schließlich als erwiesen sah und die Frau deshalb jetzt zu einer Geldstrafe in Höhe von 85 Tagessätzen verurteilte.

Der Strafbefehl ist inzwischen rechtskräftig. Neben der Geldstrafe hat die Frau auch das zu Unrecht erhaltene Arbeitslosengeld in Höhe von fast 15.000 Euro zurückzuzahlen.

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Kategorie: Zoll im Fokus
Quelle: www.zoll.de