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Doppelte Stirnwand im Fahrzeug

2016-03-21 13:15:06

Die Frage der Zöllner nach mitgeführten Waren, wie Zigaretten, wurde von dem 40-jährigen Fahrer verneint. Diese Antwort entsprach allerdings nicht ganz der Wahrheit. Da sich auf der Ladefläche des Fahrzeugs ein regelrechtes Durcheinander aus leeren Kanistern, unterschiedlichsten Gepäckstücken und Lebensmitteln befand, brachten die Beamten das Fahrzeug zur genaueren Überprüfung in eine nahe gelegene Kontrollhalle.

In einem nicht bauartbedingten Hohlraum im Bereich der Schiebetür fanden die Zöllner zunächst 1.600 Zigaretten sowie 56 Liter unversteuerten Trinkbranntwein. Bei der weiteren Kontrolle des Fahrzeugs wurden die erfahrenen Beamten jedoch ein zweites Mal fündig: Als die Ladefläche vollständig frei zugänglich war, kam an der Stirnwand des Transporters eine untypische Holzverkleidung zum Vorschein, die nachträglich angebracht wurde. Der Hohlraum zwischen der eigentlichen Stirnwand und der Holzwand diente als Schmuggelversteck, in dem sich circa 44.000 unversteuerte Zigaretten befanden.

Die Zöllner stellten die Zigaretten und den Trinkbranntwein sicher und leiteten gegen den Mann Strafverfahren wegen Verdachts von Verstößen gegen das Tabak- und Branntweinsteuergesetz ein. Der verhinderte Steuerschaden beläuft sich auf etwa 9.500 Euro.

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Kategorie: Zoll im Fokus
Quelle: www.zoll.de