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Ostbeauftragte Gleicke dankt Wissenschaftlern für die Ergebnisse der Studie zu westdeutschen Arzneimittelstudien in der DDR

2016-03-15 12:18:00

Die Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Bundesländer und parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Iris Gleicke, dankt den Forscherinnen und Forschern sowie dem wissenschaftlichen Beirat für ihre Arbeit: "Nach der ersten vorsichtigen Bilanz, die die Forscher ziehen, gibt es offenbar keine Hinweise darauf, dass ethische Standards verletzt worden wären. Die Vorwürfe, es habe systematische Rechtsverstöße und Unterschreitungen der damals geltenden Regeln gegeben, haben sich im Ergebnis der Studie anscheinend nicht bestätigt. Darüber bin ich einigermaßen erleichtert."

Die Studie soll einen besseren, wissenschaftlich gesicherten Kenntnisstand über die klinische Auftragsforschung westlicher Pharmahersteller in der DDR und damit eine solide Grundlage für eine zeithistorische Aufarbeitung von Arzneimittelversuchen der DDR in ihrem gesellschaftlichen, ökonomischen und politischen Kontext schaffen. Die Studie wurde vom Institut für Medizingeschichte der Charité durchgeführt und von der Beauftragten der Bundesregierung für die neuen Bundesländer gefördert. Zudem beteiligten sich die Bundesstiftung Aufarbeitung der SED-Diktatur, die Bundesärztekammer, die Landesärztekammern Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Hamburg, Niedersachsen, Saarland, Sachsen, der Verband forschender Arzneimittelhersteller und der Bundesverband der pharmazeutischen Industrie e. V. an dem Projekt.

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Kategorie: BMWi Wirtschaft
Quelle: www.bmwi.de