DeutschEnglischFranzösisch
Jahr
Suchen: TARIC oder Warenbeschreibung

Gefährliche Sicherheit

2016-02-24 16:15:47

In Hamburg haben Zollbeamte des Hauptzollamts Hamburg-Hafen bereits im Dezember 2015 eine Sendung von 4.500 Reizstoffsprühgeräten beschlagnahmt. Die Verbotswaffen wurden in einem Seecontainer aus China gefunden und entsprachen nicht den deutschen Sicherheitsbestimmungen. Die Beamten gingen nach der Beschau der Ware davon aus, dass es sich um eine Totalfälschung von Reizstoffsprühgeräten einer namhaften deutschen Firma handelte.

Die Herstellerfirma der Originalprodukte teilte der Zollfahndung Hamburg mit, dass die Herstellung ihrer Produkte ausschließlich in Deutschland erfolgt. Entsprechende Zulassungskennzeichen wurden somit unberechtigt auf den Reizstoffsprühgeräten angebracht.

Bei den in die Bundesrepublik Deutschland eingeführten 4.500 Geräten handelt es sich nach Abschluss der Ermittlungen um nicht zugelassene und gleichzeitig verfälschte Verbotswaffen. Es wurde somit gegen die Bestimmungen des Markengesetzes und des Waffengesetzes verstoßen.

Durch die Zollverwaltung konnte wiederholt verhindert werden, dass gefährliche und nicht den deutschen Sicherheitsbestimmungen entsprechende Waffen auf den hiesigen Markt gelangen.

« Vorige | Nächste »
Kategorie: Zoll im Fokus
Quelle: www.zoll.de