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"Zu dick aufgetragen"

2016-02-19 15:16:19

Am 29. Januar 2016 kontrollierten Bedienstete des Hauptzollamts Frankfurt am Main Postsendungen aus Argentinien. Dabei stellten sie in einer Sendung, welche für eine Privatperson in den Niederlanden bestimmt war, 33 Schminkpinsel und 13 Lippenstifte fest.

Diese nahmen die Beamten genauer unter die Lupe und führten zunächst eine Röntgenkontrolle durch. Auf dem Bild waren dunkle Schatten in den Gehäusen der Pinsel zu erkennen. Beim Öffnen der Gehäuse rieselte den Zöllnern eine weiße Substanz entgegen. Ein Drogenschnelltest reagierte positiv auf Kokain.

"Insgesamt waren in den 33 Pinseln circa 250 Gramm Kokain enthalten. Mit dieser Menge hätte man einen Straßenverkaufspreis von cira 19.000 Euro erzielen können", so Isabell Gillmann, Pressesprecherin beim Hauptzollamt Frankfurt am Main.

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Kategorie: Zoll im Fokus
Quelle: www.zoll.de