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Zweiter Saisonerfolg für Viktoria Rebensburg

2016-02-01 13:17:43

Zwei Wochen nach ihrem Sieg in Flachau war Viktoria Rebensburg auch beim Riesentorlauf in Maribor schneller als alle ihre Konkurrentinnen und feierte ihren zweiten Erfolg in diesem Winter.

"Es war von oben bis unten irgendwie Vollchaos. Das ist schon am dritten oder vierten Tor losgegangen, und ich dachte, jetzt kannst du es eigentlich gleich abbrechen", urteilte Viktoria Rebensburg im Interview selbstkritisch über ihre gerade im oberen Streckenabschnitt mit Sicherheit nicht perfekte Fahrt im zweiten und entscheidenden Durchgang. "Ich habe es im Ziel überhaupt nicht glauben können", ergänzte sie, "weil auch im Mittelteil die eine oder andere Stelle dabei war, wo ich weit von der Ideallinie weg war. Ich dachte, ich bin Zehnte oder so. Das macht den Sieg aber umso schöner."

Bei frühlingshaften Temperaturen und dementsprechend schweren Bedingungen gewann die Zollhauptwachtmeisterin bereits gestern in Slowenien mit einer Gesamtzeit von 2:29,82 Minuten und einem Vorsprung von 32 Hundertsteln vor Lokalmatadorin Ana Drev. Auf dem dritten Platz landete die Liechtensteinerin Tina Weirather. Nach dem ersten Durchgang hatte noch Eva-Maria Brem, die der Spitzensportförderung der österreichischen Zollverwaltung angehört, in Führung gelegen, doch die aktuell Führende in der Disziplinwertung patzte im zweiten Durchgang und fiel auf Platz vier zurück.

Der Slalom der Damen am heutigen Sonntag musste nach nur 25 Fahrerinnen im ersten Durchgang wegen der schlechten Pistenverhältnisse abgebrochen werden. "Es war bedenklich", berichtete Lena Dürr, die als Athletensprecherin bei den Skirennläuferinnen im Weltcup fungiert, nach ihrer Fahrt. "Es war natürlich fahrbar, aber fair? Schwer zu sagen. Es war ein purer Kampf, kein Spaß." An einigen Stellen brach die Piste, und es bildeten sich Löcher, sodass dem FIS-Renndirektor keine andere Wahl blieb, als den Wettkampf abzubrechen.

Auch der für heute angesetzte Riesentorlauf der Herren in Garmisch-Partenkirchen fiel dem Wetter zum Opfer. Anhaltender Regen im unteren beziehungsweise Schneeregen im oberen Streckenabschnitt der Kandahar hatten die Piste seit der Nacht so extrem aufgeweicht, dass ein reguläres Rennen nicht möglich gewesen wäre. Besonders schmerzlich für die beiden Lokalmatadoren Fritz Dopfer und Felix Neureuther, die sich auf ihr Heimrennen besonders gefreut hatten und stattdessen unverrichteter Dinge wieder nach Hause fahren mussten.

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Kategorie: Zoll im Fokus
Quelle: www.zoll.de