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"Besser geht es einfach nicht!"

2016-01-25 12:17:33

Nach seiner krankheitsbedingten Pause bei den beiden Weltcup-Veranstaltungen in Ruhpolding feierte Simon Schempp in Antholz ein fulminantes Comeback.

Die beiden Kolleginnen aus dem Zoll Ski Team verzichteten infolge eines Infekts auf den Start und blieben stattdessen zu Hause, um sich auszukurieren. "Ich habe es gestern schon gemerkt und alles versucht, um die Erkältung abzuwenden. Aber leider ist es über Nacht schlimmer geworden mit Schnupfen und Halsweh. Deshalb macht es keinen Sinn zu starten", sagte Laura Dahlmeier am Mittwoch vergangener Woche. Auch Franziska Preuß war noch nicht wieder in der Lage, in das Wettkampfgeschehen einzugreifen, will dies aber bei den kommenden Weltcups in Übersee angehen.

Dafür gelang Simon Schempp an diesem Wochenende ein fulminantes Comeback. Im Sprint am Freitag blieb der Zollhauptwachtmeister erneut fehlerfrei am Schießstand und legte damit den Grundstein für seinen vierten Saisonsieg. "Was will man mehr? Besser geht es einfach nicht", meinte dieser nach dem bislang neunten Sieg seiner Karriere und zugleich fünften Einzel-Erfolg hintereinander in Antholz.

Leider wurde diese "Italien-Serie" beim Verfolgungsrennen am gestrigen Samstag gestoppt, denn nach 19 Treffern in Folge unterlief Simon Schempp beim allerletzten Schuss ein Fehler, und er musste in die Strafrunde. Das nutzte der Russe Anton Schipulin, und dank einer hervorragenden Laufleistung konnte dieser am Ende den Sieg für sich verbuchen. Der Zollbeamte freute sich im Ziel aber dennoch über seine siebte Podiumsplatzierung in dieser Saison: "Ich bin mit dem zweiten Platz unheimlich zufrieden."

Auch in der abschließenden Staffel am heutigen Sonntag überquerte der Biathlet aus dem Zoll Ski Team als Schlussläufer des deutschen Quartetts eine Sekunde nach seinem Konkurrenten aus Russland auf Platz zwei liegend die Ziellinie. In der Besetzung Erik Lesser, Benedikt Doll, Arnd Peiffer und Simon Schempp schaffte die deutsche Staffel hiermit erstmals in dieser Saison den Sprung aufs Podest. Und es wäre eventuell noch mehr möglich gewesen, hätte nicht ein überrundeter Läufer aus Japan Simon Schempp auf dem Weg ins Ziel den Weg versperrt. "Ich weiß nicht, was da los war. Der Überrundete läuft mitten auf der Strecke, links und rechts schreien die Leute. Keine Ahnung, ob der taub ist", ärgerte sich der Zollhauptwachtmeister zu Recht ein wenig, schlug aber sogleich versöhnliche Abschlusstöne an: "Wir haben hier eine ordentliche Staffel abgeliefert und sind mit dem zweiten Platz belohnt worden."

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Kategorie: Zoll im Fokus
Quelle: www.zoll.de