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Potenzial für den strategischen Ausbau der deutsch-türkischen Wirtschaftsbeziehungen gezielt nutzen

2016-01-22 14:30:30

Bundesminister Sigmar Gabriel (Mitte) mit dem Vizepremierminister der Türkei Mehmet Simsek (links) und dem türkischen Wirtschaftsminister Mustafa Elitas (rechts)

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel hat heute anlässlich der Deutsch-Türkischen Regierungskonsultationen den Vizepremierminister der Türkei Mehmet Simsek und den türkischen Wirtschaftsminister Mustafa Elitas im BMWi zu einem Meinungsaustausch zum Stand der bilateralen Wirtschaftsbeziehungen empfangen.

Bundesminister Gabriel: "Deutschland möchte seine Position als wichtigster Handelspartner der Türkei weiter ausbauen. Obwohl 2015 beim Handelsvolumen ein neuer Rekord von 37 Mrd. Euro erzielt wurde, sehe ich viel Potenzial, u. a. in den Bereichen Energie, Industrie 4.0 und Hochtechnologie. Die Joint Economic and Trade Commission (JETCO) sowie das Deutsch-Türkische Energieforum sollen in diesem Jahr tagen und werden so zu einer vertieften Zusammenarbeit beitragen. Für Investoren aus Deutschland ist von besonderer Bedeutung, dass die Türkei einen sicheren und verlässlichen Rechtsrahmen garantiert."

Die bilateralen Wirtschaftsbeziehungen mit der Türkei entwickeln sich seit Jahren dynamisch. In den letzten 20 Jahren hat sich das Handelsvolumen mehr als vervierfacht. 2014 betrug es 32,6 Mrd. Euro (Einfuhr 13,3 Mrd. / Ausfuhr 19,3 Mrd. Euro). 2015 wurde ein neuer Rekordwert von 37 Mrd. Euro erzielt. Deutschland ist damit der wichtigste Handelspartner der Türkei. Deutschlands Rolle als strategischer Wirtschaftspartner der Türkei nimmt stetig zu. Deutsche Unternehmen sehen weiteres Potenzial, insbesondere im Energiesektor.

Als bilaterale Wirtschaftskooperationen mit der TUR bestehen die im August 2013 zwischen dem BMWi und dem türkischen Wirtschaftsministerium vereinbarte Joint Economic and Trade Commission (JETCO) sowie das Deutsch-Türkische Energieforum. JETCO soll u. a. Marktzugangsprobleme und Handelsbarrieren beseitigen, gemeinsame Positionen zur Weiterentwicklung der Zollunion EU-Türkei entwickeln und die möglichen Auswirkungen von TTIP auf die bilateralen Beziehungen adressieren sowie strategische Kooperationsfelder identifizieren.

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Kategorie: BMWi Außenwirtschaft
Quelle: www.bmwi.de