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Shisha-Rauchen ist weiter im Trend

2016-01-22 11:16:33

Die Beamten der Kontrolleinheit Verkehrswege des Hauptzollamts Dortmund stellten im Jahr 2015 insgesamt 1.138,75 Kilogramm Wasserpfeifentabak sicher.

Im Bezirk des Hauptzollamts Dortmund, der sich über den östlichen Teil des Ruhrgebiets, das westliche Sauerland bis zum Siegerland erstreckt, gab es zu Beginn des Jahres 2015 bereits 94 Shisha-Cafés. Am Ende des Jahres waren es 150. Insgesamt ist im Bezirk sogar bei 183 Cafés und Kiosken Wasserpfeifentabak erhältlich.

"Die Steuer beträgt etwa 35 Euro pro Kilogramm Wasserpfeifentabak. Offiziell erhältlicher und versteuerter Wasserpfeifentabak wird auf seine Genusstauglichkeit geprüft und trägt wie Zigaretten und sonstiger Rauchtabak eine deutsche Steuerbanderole", so Andrea Münch, Pressesprecherin beim Hauptzollamt Dortmund.

Im Jahr 2015 wurden insgesamt 161 Strafverfahren wegen gewerbsmäßiger Steuerhehlerei oder Steuerhinterziehung und 116 Bußgeldverfahren wegen Verstoßes gegen den Verpackungszwang eingeleitet. Auch im noch jungen Jahr 2016 wurden schon zehn Strafverfahren gegen Café-Betreiber eingeleitet und rund 105 Kilogramm Wasserpfeifentabak sichergestellt.

Der Trend zum Shisha-Rauchen hat sich erst in den letzten Jahren entwickelt und gehört häufig bei jüngeren Leuten zum Lifestyle. Dabei sind besonders die stark aromatisierten Originaltabakmischungen aus dem Orient gefragt. Diese enthalten bis zu 30 Prozent Feuchtigkeit in Form von Glyzerin und Zuckermelasse. Diese Tabaksorten sind in Deutschland weder verkehrsfähig noch dürfen sie zum gewerblichen Handel eingeführt und verkauft werden. Hier sind nur versteuerte Sorten zu haben, die höchstens fünf Prozent Feuchtigkeit in Form von Glyzerin enthalten dürfen.

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Kategorie: Zoll im Fokus
Quelle: www.zoll.de