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Größere Mengen Kokain, Marihuana und Amphetamin sichergestellt

2016-01-19 18:16:52

Neben zahlreichen kleineren Feststellungen an der deutsch-niederländischen Grenze griff die Bundespolizei am vergangenen Wochenende, 16. und 17. Januar 2016, zwei 29- und 35-jährige aus Nigeria stammende Körperschmuggler auf. Bei beiden Tätern reagierte der Drogenschnelltest auf Kokain, woraufhin sie einer radiologischen Untersuchung zugeführt wurden. In beiden Fällen machten die Computertomografien die geschluckten "Kokain-Bubbels" gut sichtbar.

Einer der Schmuggler reiste in einem international verkehrenden Bus auf der Strecke Rotterdam-Prag mit der erheblichen Menge von rund 1.600 Gramm geschlucktem Kokain. Der zweite Täter fuhr im ICE aus Amsterdam kommend nach Deutschland. Hier gehen die Ermittler der Zollfahndung aus Kleve von rund 1.000 Gramm inkorporiertem Kokain aus. Bestätigt wurde der Verdacht durch die angeordneten Computertomografien. Der zuständige Richter ordnete auf Antrag der Staatsanwaltschaft die Untersuchungshaft bei beiden Männern an. Die Personen befinden sich derzeit bewacht in verschiedenen Krankenhäusern, wo man nun auf die Ausscheidung der geschluckten Kokainpäckchen wartet.

Ferner konnte durch Beamte der Bundespolizei ein 25-jähriger polnischer Staatsangehöriger mit 5,5 Kilogramm Marihuana, ebenfalls im ICE aus Amsterdam, aufgegriffen werden. Das im Koffer transportierte Marihuana hat einen Straßenverkaufspreis von über 50.000 Euro.

Bei einer 60-jährigen Schweizerin, unterwegs in einem Pkw auf der Autobahn 3, stellte die Bundespolizei fast 250 Gramm Amphetamin fest. Wie so häufig in der Konsumentenszene führte die Schmugglerin auch 50 Gramm Marihuana mit. Amphetamin löst Hochgefühle aus; nach Abflachen dieses Zustands einige Stunden später, setzt dann Nervosität ein, die mit dem Konsum von Cannabisprodukten "heruntergeraucht" werden soll. Hier liegt der Straßenverkaufspreis zusammen bei rund 3.000 Euro.

"Die gelungene Zusammenarbeit, Hand in Hand der Bundespolizeiinspektion Kleve und dem Zollfahndungsamt Essen mit seinem Dienstsitz in Kleve, führt an der deutsch-niederländischen Grenze jährlich zu zahlreichen Aufgriffen, Ermittlungsverfahren und Verurteilungen", so erklärten übereinstimmend der Leiter der Bundespolizeiinspektion Kleve, Polizeioberrat Stefan Jäger, und der Leiter des Zollfahndungsamts Essen, Regierungsdirektor Hans-Joachim Brandl.

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Kategorie: Zoll im Fokus
Quelle: www.zoll.de