DeutschEnglischFranzösisch
Jahr
Suchen: TARIC oder Warenbeschreibung

Erster Saisonsieg für Viktoria Rebensburg

2016-01-18 10:16:37

Beim Weltcup-Riesenslalom in Flachau sicherte sich Viktoria Rebensburg den lang ersehnten ersten Sieg in diesem Winter und Felix Neureuther belegte beim Slalom in Wengen den fünften Platz.

"Ich bin mega happy, dass es mal wieder gereicht hat. Wir haben wirklich alle sehr hart daran gearbeitet: Ich, die Physiotherapeuten, die Trainer - einfach das ganze Team. Ich freue mich für alle, und es zeigt, man muss immer an sich glauben", meinte Viktoria Rebensburg nach ihrem insgesamt elften Weltcup-Erfolg ihrer bisherigen Karriere und strahlte überglücklich in die Fernsehkameras.

Nach zwei Durchgängen auf der Hermann-Maier-Weltcupstrecke am Grießenkar im Salzburger Land, auf der die wegen Schneemangels ausgefallenen Rennen von Ofterschwang ersatzweise ausgetragen wurden, distanzierte sich die Zollbeamtin deutlich von ihren Konkurrentinnen und lag fast eine Sekunde vor der zweitplatzierten Ana Drev aus Slowenien.

"So einen Sieg muss man genießen, vor allem, wenn man ein bisschen älter wird", ergänzte Viktoria Rebensburg später mit einem Schmunzeln. Sie sei noch immer "ziemlich geplättet" vom harten Kampf gegen Konkurrenz und Natur. Erst seit ihrem dritten Platz beim Riesentorlauf in Lienz kurz nach Weihnachten fühle sie sich überhaupt wieder richtig wohl. Daher sei ihr nun auch die lange Zeitspanne seit ihrem letzten Sieg bei einem Weltcuprennen im Januar 2013 egal, und sie freue sich auf die anstehenden Wettbewerbe.

Teamkollege Felix Neureuther beteuerte beim Slalom im Schweizer Wengen zwar, dass er mit seinem fünften Platz "absolut zufrieden" sei, doch überwog letztlich die Vorfreude auf den kommenden Sonntag. "Ich freue mich auf Kitzbühel, wo es wieder auf einen klassischen Hang geht. Das hier war nicht so klassisch", meinte der Zollhauptwachtmeister ein wenig verärgert.

Der Slalom in Wengen wurde nämlich in diesem Jahr nicht auf dem klassischen Hang am Männlichen ausgetragen, denn dort hatten die Organisatoren in der Kürze der Zeit die Piste nicht entsprechend den Anforderungen an ein Weltcuprennen präparieren können. Daher wurde auf dem unteren, doch eher flachen Abschnitt der Abfahrt vom Lauberhorn gefahren, was den norwegischen Tagessieger Henrik Kristofferson zu der Bemerkung "flach wie eine Langlaufloipe" veranlasste. Auch der im zweiten Lauf ausgeschiedene Marcel Hirscher zeigte Unverständnis über diese Entscheidung der Organisatoren.

« Vorige | Nächste »
Kategorie: Zoll im Fokus
Quelle: www.zoll.de