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Erfolgreich auch in der zweiten Woche

2016-01-18 10:15:19

Auch in der zweiten Weltcup-Woche in Ruhpolding waren die Biathletinnen aus dem Zoll Ski Team, allen voran Laura Dahlmeier, erfolgreich unterwegs und erkämpften sich Podestplätze.

Im Einzelrennen über 12,5 Kilometer am Donnerstag reichte es für die Biathletinnen aus dem Zoll Ski Team noch nicht für den Sprung aufs Stockerl. Laura Dahlmeier belegte nach ihrem Doppelsieg in der vorausgegangenen Woche als beste Zollbeamtin einen guten neunten Platz. Obwohl sie die zweitschnellste Laufzeit des Tages hatte, scheiterte eine bessere Platzierung an den zwei Fehlschüssen, die sie jeweils eine Strafminute kosteten. "Es ist immer noch eine Top-Ten-Platzierung. Da kann ich mich darüber freuen, auch wenn ich natürlich gern um den Sieg gelaufen wäre. So ist Biathlon. Da werden die Karten immer wieder neu gemischt", so Laura Dahlmeier im Interview.

Bei dichtem Schneegestöber und dementsprechend schweren Bedingungen sowohl beim Schießen als auch in der Loipe bewies Laura Dahlmeier dann am Samstag erneut, wie gut sie derzeit läuferisch in Form ist. Mit Teamkollegin Maren Hammerschmidt machte sie sich nach dem vierten und letzten Stopp am Schießstand in einer Fünfergruppe auf den Weg ins Ziel und erwies sich einmal mehr als starke Läuferin. Am ersten Berg setzte sich die Zolloberwachtmeisterin ab und sicherte sich damit den dritten Platz: "Mit null Fehlern hätte ich vielleicht noch gewinnen können, deswegen war der Fehler beim allerletzten Schuss sehr ärgerlich. Die letzte Runde war dann bei der großen Konkurrenz sehr hart, und ich musste alles geben". Pech hatte Maren Hammerschmidt, die auf der Zielgeraden stürzte und so den vierten Rang kampflos der Norwegerin Tiril Eckhoff überlassen musste.

Dabei sah es nach der Hälfte des Rennens alles andere als nach einem so knapp verpassten Sieg aus. Die deutschen Biathletinnen lagen nach Schwächen am Schießstand zwischenzeitlich sogar über zwei Minuten hinter der führenden Staffel zurück. Doch Maren Hammerschmidt und Laura Dahlmeier nutzen die Gunst der Stunde, als auch die anderen Teams Nerven zeigten und holten insbesondere in der Loipe Platz für Platz auf. "Am Schluss ist es etwas blöd gelaufen, das war schade und ein bisschen unglücklich", kommentierte Laura Dahlmeier den entscheidenden Zieleinlauf. Bei diesem schnitt die Ukrainerin der deutschen Schlussläuferin den Weg ab, blieb dabei aber im Bereich der Regeln. "Wir sind mega happy. Das war ein grandioser Erfolg, und sie hat sich korrekt verhalten", lautete daher auch das abschließende Resümee.

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Kategorie: Zoll im Fokus
Quelle: www.zoll.de