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Alpin mit Top-Ten-Ergebnissen

2016-01-11 09:17:19

Im alpinen Ski-Weltcup platzierten sich Viktoria Rebensburg, Fritz Dopfer und Felix Neureuther am Wochenende jeweils unter den Top Ten.

Der alpine Skirennzirkus der Damen machte an diesem Wochenende Halt in Zauchensee im Salzburger Land, wo zwei Wettbewerbe in den Speed-Disziplinen auf dem Programm standen. Bereits am gestrigen Samstag entschied sich die Rennjury aufgrund der schlechten Sicht- und Witterungsbedingungen im oberen Streckenteil für die Durchführung einer sogenannten Sprint-Abfahrt. Das heißt, das Rennen wird lediglich im unteren Teil der Strecke, dafür aber dann in zwei Läufen ausgetragen.

Viktoria Rebensburg, die zur Halbzeit den neunten Platz belegte, durfte sich am Ende mit Rang sechs über ihr bestes Saisonergebnis in der Königsdisziplin freuen. Dementsprechend zufrieden zeigte sich die Zollhauptwachtmeisterin, zumal sie nach einer Erkältung körperlich noch nicht wieder ganz auf der Höhe war.

Im heute am selben Hang ausgetragenen Super-G fuhr Viktoria Rebensburg im oberen Streckenabschnitt ein couragiertes Rennen und lag zunächst nur ganz knapp hinter der neuen und alten Seriensiegerin Lindsey Vonn. Bei der letzten Zwischenzeit lag die Zollbeamtin sogar 0,35 Sekunden vor der US-Amerikanerin, jedoch erwischte sie bei der Einfahrt in den Zielhang einen Schlag, fuhr beinahe aus dem Kurs und verlor damit komplett ihre enge Linie. So fiel sie schließlich zurück bis auf den elften Platz und war doch nachvollziehbar enttäuscht über den Rennausgang.

Auch in der Schweiz will der Winter nicht so recht Einzug halten und so wurde der für gestern angesetzte traditionsreiche Riesenslalom in Adelboden wie zahlreiche Wintersportveranstaltungen zuvor ein Opfer der ungewöhnlich milden Witterungsbedingungen. Auch der heutige Slalom drohte abgesagt zu werden, doch gelang es den zahlreichen fleißigen Helfern, in letzter Minute doch noch eine weltcuptaugliche Piste auf dem legendären Chuenisbärgli zu präparieren. Erst eine Stunde vor Rennbeginn verkündete der Internationale Skiverband FIS, dass der Wettkampf stattfinden könne.

Bei heftigem Schneefall, ohne Trainingslauf und mit nur einer Streckenbesichtigung landeten Felix Neureuther und Fritz Dopfer auf den Plätzen acht und neun. Vor allem Slalom-Spezialist Neureuther haderte mit seiner heutigen Leistung. "Ich bin überhaupt nicht zufrieden. So passiv und so schlecht bin ich lange nicht mehr gefahren", zeigte sich der Zollhauptwachtmeister selbstkritisch. Grund zur Freude hingegen hatte Teamkollege Dominik Stehle, der auf Rang 14 das beste Weltcup-Ergebnis seiner Karriere verzeichnen konnte.

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Kategorie: Zoll im Fokus
Quelle: www.zoll.de