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Weiterhin exzellent bei der Vierschanzentournee

2016-01-04 08:16:34

Mit den Plätzen drei und zwei in Garmisch-Partenkirchen sowie in Innsbruck liefert Severin Freund weiterhin eine exzellente Vorstellung bei der diesjährigen Vierschanzentournee.

Beim traditionellen Neujahrsspringen auf der Olympiaschanze traten Severin Freund sowie sein härtester Konkurrent, der Slowene Peter Prevc, im direkten Duell gegeneinander an. Beide landeten bei 133,5 Metern, beide bekamen die gleichen Wertungsnoten, und so mussten die Windpunkte entscheiden, wer im ersten Springen die Nase vorne hatte.

Mit nur 1,4 Punkten Vorsprung ging schließlich der Slowene als Führender in den zweiten und entscheidenden Durchgang. In diesem unterstrich Peter Prevc seine derzeitige Stärke und gewann mit der Tagesbestweite von 136,0 Metern den Wettbewerb. Severin Freund fiel mit seinem Sprung über 132,5 Meter auf den dritten Platz zurück und verlor damit die Führung in der Gesamtwertung der Tournee. "Das war mit Abstand mein bester Wettkampf in Garmisch. Wenn mir einer vorher etwas von einem Podestplatz erzählt hätte, hätte ich das sofort unterschrieben", so der Zollwachtmeister zufrieden mit seinem Abschneiden. "Damit kann ich sehr gut leben. Es sind noch zwei Wettkämpfe, da kann noch so viel passieren. Jetzt ist Peter der Gejagte."

An der Bergiselschanze mitten in Innsbruck sorgte Severin Freund heute zunächst mit einem spektakulären Sturz beim Probespringen für eine Schrecksekunde im deutschen Team. Bei der Landung verzog es dem Zollbeamten das linke Bein, er verlor das Gleichgewicht und kam zu Fall. Zum Glück zog sich der Weltmeister nur Prellungen zu und konnte wenig später an den Start gehen.

Dort stellte er erneut seine Weltklasse unter Beweis und flog in zwei nahezu perfekten Sprüngen über 122,5 sowie 128,0 Meter. Allerdings reichte dies nicht für den Tagessieg, den sich erneut Peter Prevc sicherte (125,0 und 132,0 Meter). Trotz seines zweiten Platzes rückte damit der Gesamtsieg bei der Tournee in nahezu unerreichbare Ferne. "Jetzt braucht es schon ein Wunder", so Severin Freund im Interview: "Der Abstand ist jetzt schon sehr, sehr groß. Ich glaube, für die Gesamtwertung muss man nicht mehr groß überlegen. Jetzt heißt es cool bleiben und weiterarbeiten. Peter war heute einfach der Bessere".

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Kategorie: Zoll im Fokus
Quelle: www.zoll.de